ursprüngliches, alternatives Cover

KRABBE versus DÖNER…


Es gibt eigentlich kaum jemand, der die winkende Krabbe auf dem Frontcover der THE FAT OF THE LAND nicht richtig zuordnen kann. Was aber viele nicht wissen. Die Krabbe war in Hinblick auf das Frontcover nicht die aller erste Wahl der Band.Ursprünglich sollte ein in Szene gesetzter Döner-Spieß (!) das Cover des 3. Prodigy Studioalbums zieren. Eigens dafür mietete sich, der für die Ausarbeitung des Artworks beauftragte Alex Jenkins, für einen ganzen Tag in eine Londoner Döner-Bude ein. Für das eintägige Fotoshooting wurde dann einen echter Dönerspieß mit einem überdimensionalen Branding versehen und mit Drähten und Holzspießen in Form gehalten.

FOTL -Kebab_contact_sheet_resize
Fotoshooting

Bis zuletzt hielten Jenkins und die Band an dem fertigen Kebab-Artwork fest, bis es Liam quasi in letzter Minute verwarf. Das zuletzt die Wahl für das neue Albumcover auf die weltweit bekannte Krabbe fiel, ist einer Dokumentation über die gigantische Krabbenwanderunegn auf den Weihnachtsinseln zu verdanken. Jenkins fand im Archiv ein passendes Bild, dass auch Liam zusagte. So entstand über Nacht eines der bekanntesten Albumcover der Welt.


smbubeetlecoverSmack My Bitch UpThe Fat Of The Land ist nicht die einzige Prodigy-Veröffentlichung, deren Artwork in letzter Minute geändert wurde. Auch für die 3. FAT-Single SMACK MY BITCH UP war bis zuletzt ein anderes Artwork vorgesehen. Ursprünglich sollte ein gecrashter VW-Käfer das Cover zieren. Aus Respekt vor der damals tödlich verunglückten Prinzessin Diana verwarf man aber das ursprünglich vorgesehene  Cover und wählte das bekannte BreakDancer-Motiv.


Warum die Band sich dann doch für die winkende Krabbe entschieden hat, wird man wohl nie erfahren. Doch so bleibt ihr der weltweite Ruhm und die Ehre eines der legendärsten und erfolgreichsten Alben der Musikgeschichte mit ihrem Konterfei zu schmücken.

ursprüngliches, alternatives Cover
ursprüngliches, alternatives Cover

Der fast zur Legende mutierte Fleischspieß erfüllte aber denoch seinen Zweck. Denn er gelangte, nach dem Shooting, von Metall und Holz entledigt, doch noch zwischen das Fladenbrot. Damit haben einige Londoner wahre Musikgeschichte zwischen den Kiemen gehabt. Wenn das nichts ist.

Wohl denn….

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s