KLOQ

KLOQ remixen McCarthy !


KLOQ haben sich McCARTHY’s MOVE ON zur Brust genommen und dem Song einen fähigen wie ebenso episch langen Remix zur Seite gestelllt. Volle 8 1/2 Minuten währt die geballte EBM.Dröhnung, die zumindestens akustisch schon einmal ordentlich was her macht. Mal ehrlich – das Ding rockt, gibt aber auch genügend Anlass, sich über ein paar grundlegende Fragen den Kopf zu zermürben. Wenn man denn so will.Denn ungeachtet der unbestritten vorhandenen Qualitäten dieses Remixes, blickt der geneigte Freund und Anhänger der Band KLOQ jetzt sicher schon etwas verstört auf den Namen DOUGLAS J McCARTHY und stellt sich die große Frage… War da nicht was ? Haben KLOQ nicht in den zurückliegenden 2-3 Jahren den radikalen Abgesang dem EBM propagiert, um damit den Ausbruch aus der DARK.WAVE /GOTHIC zu schaffen? In der Folge ging dieser Wandel mit einer schier unendlichen Umbauphase hinter den Kulissen einher, in der man sich erst einmal einer stimmigeren Richtung bewußt werden und im Endschluß dann auch noch ein durchaus brauchbares Album mit herrlich frischem und unbeschwerten Sound einspielen mußte (BEGIN AGAIN erscheint im Oktober 2013). Und jetzt, wo alles im Lot und endlich eingespielt ist, schiebt man so mir nichts dir nichts (wie in den „guten“ alten Tagen) einen EBM:Remix ins Rennen. Mag verstehen wer will… Sicher – DOUGLAS J McCARTHY ist in der KLOQ.vita kein unbeschriebenes Blatt und maßgeblich am Erfolg des Erstlingswerks MOVE FORWARD (2007) verantwortlich. Zudem absolvierten KLOQ und McCARTHY in der Anfangsphase einige großartige, gemeinsame Shows. Damit wäre eine neuerliche Zusammenarbeit zumindestens auf dem Papier und unter Freunden zu mindestens denkbar. Bleibt nur die Frage, ob man hier tatsächlich und wirklich den Remix unter dem Deckmantel KLOQ hätte veröffentlichen dürfen oder sollen. Hätte dem Ganzen nicht auch ein MORSLEY.Remix gut gestanden? Was sicher auch nicht verkehrt ist, da allem Vernehmen nach der aktuell erschienene Remix zu 100% auf Morsley’s Kappe geht. Das hätte dem Freundschaftsdienst keinen Abbruch getan und würde die Anhängerschaft KLOQs nun vor ein paar weniger Fragen stellen. Wie dem auch sei. Der Remix ist hörbar gut – zu guit um hier zerrissen zu werden. Unter anderen Umständen würde ich das Ding ganz fett auf meine Fahne pressen, zumal die Bassline wirklich superb drückt. So aber bleibt im großen Zusammenspiel ein doch eher fader Beigeschmack über dem Ganzen. Der ist aber hausgemacht. Bleibt also im Fazit …. Kopf ausschalten – nicht über unwichtige Dinge philosophieren sondern die Mucke sprechen lassen. Und die weiß zu beeindrucken und zu gefallen. In dieser Hinsicht – well done Mr. Morsley und das nächste Mal „Augen auf im Remix.Dickicht“…. Wir brauchen defo keine Vampire mehr bei der nächsten deutschen KLOQ.show.

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