Rock Im Park 2013 – So war’s


Bamm! Das hat gesessen! The Prodigy meldeten sich bei Rock Im Park 2013 höchst eindrucksvoll mit einem Hammerset zurück. Nach einer deutlich verbesserungswürdigen Show auf dem SMS.2012 ließen es die britischen Electronic Punks auf dem Nürnberger Zeppelinfeld endlich wieder so richtig krachen. Vollgas-Mucke bis der Arzt kommt, durchsetzt mit Smashhits aus mehr als 20 Jahren Bandgeschichte.

Dabei ließ sich das Nürnberger Publikum von der exzellenten Spiellaune der Briten geradezu anstecken. Nahezu jeder Song wurde frenetisch mit großzügen Moshpits zelebriert und betanzt. Wie angefixt stachelten sich Publkium und Band gegenseitig an und trieben das , eigentlich wie immer viel zu kurze, Set von einem Höhepunkt zum nächsten. Dabei sollte es egal sein, ob Liam, Maxim und Keith zu den alten Gassenhauern wie FIRESTARTER oder BREATHE griffen oder aber das seit gefühlten Ewigkeiten ungespielte POISON dem durchschwitztem Mopp um die Ohren schlugen.

Auch wenn die neueren Songs noch immer nicht gänzlich ihre Wirkung entfachen konnten und deutlich im Schatten der übrigen glanzvollen Speerspitzen des 1-stündigen Sets standen, darf man doch gespannt seinen Blick auf das kommende Album der Band werden. Gerade mit der aktuellen Entwicklungsstufe von AWOL dürfte die Band doch so langsam eine Richtung gefunden haben, die tatsächlich funktionieren dürfte. Sowohl JETFIGHTER oder AWOL, als auch der brandneue – in einer Deutschlandpremiere- präsentierte Song fügen sie sich mittlerweile viel besser in das rasante, temporeiche Set ein und entfernen sich zusehends von den Krawallorgien hin zu brauchbaren Songs.

Maxim (Rock Am Ring)

 

Auch wenn The Prodigy im Großen und Ganzen auf die sicherlich erhofften,zahlreichen Neuerungen und so auf die Vorboten des neuen Albums weitgehend verzichteten und damit auch die Frage nach einem neuen Album weiterhin ungeklärt ließen, dürfte der geneigte Fan der Band denoch während des gesamten Konzerts ein fettes Grinsen im Gesicht verspürt haben. Dass da gerade die good old classix als grelle Höhepunkte aus der Show hervorgingen, ist dabei nicht unbedingt zu kritisieren. Von meiner Seite aus, dürfte die Band eh die komplette Experience hoch und runter spielen. Aber die Besinnung auf die gestandenen Stärken, sollte der Band in der Phase vor einem neuen Album und damit einer neuen Ära hilfreich sein. Insofern blieb die Band dem Nürnberger Publikum im Eigentlichen nichts schuldig. Konsequent und immer geradeaus stampften The Prodigy routiniert von einem Song zum nächsten, waren sich seiner und ihrer eigenen Wirkung stets bewußt und erreichten damit den ungeteilten Zuspruch der tobenden Massen. In dieser Hinsicht, war der ausgebliebene „neues material“-Reigen doch sehr leicht zu verschmerzen. Denn Laune machten die dargebotenen Songs, bei dieser Spiellaune der Herren, allemal.

Setlist

new intro

VOODOO

JETFIGHTER

BREATHE

OMEN

POISON

fill in

THUNDA

AWOL (EDIT)

FIRESTARTER

RUN

World’s On Fire

SPITFAST

omen reprise

INVADERS

SMACK

—-

Take Me To The Hospital

??? new song ???

THEIR LAW

HYPERSPEED

OUT OF SPACE

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